Haste ma´ 5 Minuten?

Vor Weihnachten habe ich Jersey am laufenden Meter vernäht – gefühlt jedenfalls. Deshalb habe ich mich gefreut, als Elena von b.e.geistert fragte, ob ein paar andere Mädels und ich ihr Dreiecktäschchen austesten wollten.

Stabiler Stoff, eine  – in Worten EINE – Naht und in 5 Minuten fertig. Klar – immer her damit, das schafft man, ehe das Wasser für die Kartoffeln kocht oder das Kind zum Bus muss. Eigentlich. Denn uneigentlich ist es ein bisschen mit mir durchgegangen und ich habe u.a. ein paar „Extended Versions“ genäht *gg* Gefüttert, mit Mini-Applikation, mit ohne Spitze – es hat super Spaß gemacht und ich hatte einen lustigen Nachmittag.

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Ich habe jetzt unter anderem eine prima Aufbewahrung für meine Wunderclips, die nun direkt an der Nähmaschine hängen – und ich muss nicht mehr nach dem Kästchen suchen, das sicher irgendwo ganz weit weg unter irgendeinem Stoffstück versteckt ist.

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Man kann die Täschchen prima an das Schlüsselbund  hängen, Ohrhörer drin verstauen, kleine Geschenke verpacken und so weiter und so weiter. Wenn man mal anfängt, kommen die Ideen wie von selbst und mit 5 verschiedenen Größen kann man ziemlich viel abdecken. Das Beste: Es ist ein Freebie, also völlig kostenfrei zu haben und zwar HIER

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Verlinkt bei creadienstag, dienstagsdinge und link your stuff

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Rolling Stone

Ja, nur einer bzw. zwei, nicht 4 wie bei den Musikern und hoffentlich nicht ganz so faltig *hust* Ich hab´ jedenfalls fleißig gebügelt und diese Tätigkeit gehört beileibt nicht zu  meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Ich habe Ende Dezember die Facebook-Gruppe für ein Patchwork-Sew-Along entdeckt – ich entdecke dort viel, siehe mein vorheriges Posting *g* – und mich gleich angemeldet.

6 Köpfe – 12 Blöcke – eine ganz wunderbare Idee, auch absolute Anfänger und/oder Menschen, die noch nie gepacht haben, an dieses Thema heranzuführen. Ist ja nur ein Block pro Monat, das schaffe ich. Und außerdem hat so mein Nichtchen gleich ein Weihnachtsgeschenk, frau kann ja nicht früh genug anfangen. So dachte ich am Anfang, später dann mehr.

Patchworklinea – vorhanden, Inchfuß – ich kann die Nadel passend verstellen, also vorhanden, Stoff – supergut abgehangen, auch vorhanden. Und so habe ich geschnitten, genäht, gebügelt, wieder geschnitten und genäht – und dann war der Block schon fertig.

Der erste brav nach Anleitung mit auseinandergebügelten Nähten. Stoff: best.day.ever von Makini bzw. aus dem örtlichen Stoffladen Sweet-Homerolling-stone-01

So richtig hat mir die Rückseite nicht gefallen, wobei die ja zum Schluss eh keiner sieht.  Aber ich weiß es… Also Nummer zwei:

Alle Nähte auseinander und ich tat mich auch leichter beim Zusammennähen. Stoff aus einer Nadra Ridgeway Kollektion, wieder aus dem heimischen Stoffladen, und gelbe Uni-Baumwolle von Homemade by Steffi

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Jetzt nähe ich also zwei Decken und stehe vor dem Problem: Wer bekommt welche Decke? Ich gehe mal in mich…

Verlinkt bei #12blöckejanuar und RUMS #3/17

Ich kann jetzt Reißverschlüsse…

OK, gut, die konnte ich vorher auch schon, also einnähen, aber jetzt kann ich das richtig gut. Aber mal genauer: Ich habe ein – ganz leichtes *gg* – Faible für Adventskalender. Und als ich bei Facebook über so eine Adventskalenderwichteltauschgruppe stolperte, MUSSTE ich mich natürlich relativ schnell anmelden. Danach habe ich gebrainstormed und heraus kam das Stiftetäschchen von pattydoo. Das benötigt nicht viel Stoff, ist recht schnell genäht, macht aber doch was her. Und man muss nur bei einer Seite Blut und Wasser schwitzen, ob der Reißverschluss gut herauskommt oder man wieder einen Riesenknubbel fabriziert hat. Ihr kennt das Problem, ein Täschchen mit Reißverschluss zu wenden und dabei den Reißverschluss schön herauszuarbeiten? Ich sehe – wir verstehen uns…

Danach hatte ich das Vergnügen, mich durch durch meine – hätte ich gar nicht gedacht, dass ich doch sooo viel habe – Webware zu wühlen und 24 passende Pärchen an Stoffen zu finden. Allerdings war ich dann so im Geschehen drin, dass mir erst hinterher aufgefallen ist, dass ich Stoff für knapp 30 Stück hatte. *hust* Und es ist jetzt auch nicht so, dass im Schrank nun gähnende Leere herrschen würde.  *nochmal hust*

Also dann fleißig geschnitten, gesteckt, genäht, gewendet, Wendeöffnung mit der Hand geschlossen (sieht einfach schöner aus), glattgestrichen, verpackt und am 4. Advent haben sich dann 24 Mädels über ein Täschlein mit zusätzlichem Karabiner sowie Inch-Maßband und Wunderclipse freuen dürfen.

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Stiftemäppchen pattydoo
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Stiftemäppchen pattydoo