Beste Freunde werden wir (leider) nicht!

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Nee, wirklich nicht. Dabei mag ich Freunde. Bzw. Taschen, denn um die geht es hier. Kurz vor Weihnachten gab es von Farbenmix den 4. Taschenspieler. Ich habe mir das E-Book (natürlich, frau hat ja noch nicht genug Taschen *gg*) auch gekauft und alle Welt stürzte sich auf die Pop-Up-Tasche. Als einfachst angepriesen, in den höchsten Tönen gelobt: „Super!“ „Die Stoffauswahl dauerte länger als die Näherei“ „Einfachste Tasche ever.“ Und so weiter. Aber näh, mit uns zwei beiden wird das nix. Stoffauswahl problemlos, Reißverschluss einnähen – läuft. Absteppen? Über den Freiarm ziehen? Ja, und da fing es an.  Bis ich da mal die Richtung hatte, hatten andere bestimmt schon wieder 3 Taschen fertig… Aber ich habe es geschafft und auch mehrere, da ich wissen wollte, ob es an der Beschaffenheit des Stoffs liegt, ob ich so rum oder lieber so rum nähen soll (es gibt 2 Varianten für dünnere odere dickere Stoffe).

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Und ganz zum Schluss die Kür: Auffalten und wieder zusammenfalten.

Für diesen Blogbeitrag anlässlich des Sew Along von Frühstück bei Emma habe ich extra heute noch eine genäht mit den süßen Enten von Westfalenstoff, aber damit ist das Thema Popup-Tasche für mich erledigt – ich teste am Wochenende die Ruckzuck-Tasche. Die kriege ich hoffentlich einfacher hin *lach*

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Haste ma´ 5 Minuten?

Vor Weihnachten habe ich Jersey am laufenden Meter vernäht – gefühlt jedenfalls. Deshalb habe ich mich gefreut, als Elena von b.e.geistert fragte, ob ein paar andere Mädels und ich ihr Dreiecktäschchen austesten wollten.

Stabiler Stoff, eine  – in Worten EINE – Naht und in 5 Minuten fertig. Klar – immer her damit, das schafft man, ehe das Wasser für die Kartoffeln kocht oder das Kind zum Bus muss. Eigentlich. Denn uneigentlich ist es ein bisschen mit mir durchgegangen und ich habe u.a. ein paar „Extended Versions“ genäht *gg* Gefüttert, mit Mini-Applikation, mit ohne Spitze – es hat super Spaß gemacht und ich hatte einen lustigen Nachmittag.

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Ich habe jetzt unter anderem eine prima Aufbewahrung für meine Wunderclips, die nun direkt an der Nähmaschine hängen – und ich muss nicht mehr nach dem Kästchen suchen, das sicher irgendwo ganz weit weg unter irgendeinem Stoffstück versteckt ist.

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Man kann die Täschchen prima an das Schlüsselbund  hängen, Ohrhörer drin verstauen, kleine Geschenke verpacken und so weiter und so weiter. Wenn man mal anfängt, kommen die Ideen wie von selbst und mit 5 verschiedenen Größen kann man ziemlich viel abdecken. Das Beste: Es ist ein Freebie, also völlig kostenfrei zu haben und zwar HIER

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Verlinkt bei creadienstag, dienstagsdinge und link your stuff

Rolling Stone

Ja, nur einer bzw. zwei, nicht 4 wie bei den Musikern und hoffentlich nicht ganz so faltig *hust* Ich hab´ jedenfalls fleißig gebügelt und diese Tätigkeit gehört beileibt nicht zu  meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Ich habe Ende Dezember die Facebook-Gruppe für ein Patchwork-Sew-Along entdeckt – ich entdecke dort viel, siehe mein vorheriges Posting *g* – und mich gleich angemeldet.

6 Köpfe – 12 Blöcke – eine ganz wunderbare Idee, auch absolute Anfänger und/oder Menschen, die noch nie gepacht haben, an dieses Thema heranzuführen. Ist ja nur ein Block pro Monat, das schaffe ich. Und außerdem hat so mein Nichtchen gleich ein Weihnachtsgeschenk, frau kann ja nicht früh genug anfangen. So dachte ich am Anfang, später dann mehr.

Patchworklinea – vorhanden, Inchfuß – ich kann die Nadel passend verstellen, also vorhanden, Stoff – supergut abgehangen, auch vorhanden. Und so habe ich geschnitten, genäht, gebügelt, wieder geschnitten und genäht – und dann war der Block schon fertig.

Der erste brav nach Anleitung mit auseinandergebügelten Nähten. Stoff: best.day.ever von Makini bzw. aus dem örtlichen Stoffladen Sweet-Homerolling-stone-01

So richtig hat mir die Rückseite nicht gefallen, wobei die ja zum Schluss eh keiner sieht.  Aber ich weiß es… Also Nummer zwei:

Alle Nähte auseinander und ich tat mich auch leichter beim Zusammennähen. Stoff aus einer Nadra Ridgeway Kollektion, wieder aus dem heimischen Stoffladen, und gelbe Uni-Baumwolle von Homemade by Steffi

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Jetzt nähe ich also zwei Decken und stehe vor dem Problem: Wer bekommt welche Decke? Ich gehe mal in mich…

Verlinkt bei #12blöckejanuar und RUMS #3/17

Ich kann jetzt Reißverschlüsse…

OK, gut, die konnte ich vorher auch schon, also einnähen, aber jetzt kann ich das richtig gut. Aber mal genauer: Ich habe ein – ganz leichtes *gg* – Faible für Adventskalender. Und als ich bei Facebook über so eine Adventskalenderwichteltauschgruppe stolperte, MUSSTE ich mich natürlich relativ schnell anmelden. Danach habe ich gebrainstormed und heraus kam das Stiftetäschchen von pattydoo. Das benötigt nicht viel Stoff, ist recht schnell genäht, macht aber doch was her. Und man muss nur bei einer Seite Blut und Wasser schwitzen, ob der Reißverschluss gut herauskommt oder man wieder einen Riesenknubbel fabriziert hat. Ihr kennt das Problem, ein Täschchen mit Reißverschluss zu wenden und dabei den Reißverschluss schön herauszuarbeiten? Ich sehe – wir verstehen uns…

Danach hatte ich das Vergnügen, mich durch durch meine – hätte ich gar nicht gedacht, dass ich doch sooo viel habe – Webware zu wühlen und 24 passende Pärchen an Stoffen zu finden. Allerdings war ich dann so im Geschehen drin, dass mir erst hinterher aufgefallen ist, dass ich Stoff für knapp 30 Stück hatte. *hust* Und es ist jetzt auch nicht so, dass im Schrank nun gähnende Leere herrschen würde.  *nochmal hust*

Also dann fleißig geschnitten, gesteckt, genäht, gewendet, Wendeöffnung mit der Hand geschlossen (sieht einfach schöner aus), glattgestrichen, verpackt und am 4. Advent haben sich dann 24 Mädels über ein Täschlein mit zusätzlichem Karabiner sowie Inch-Maßband und Wunderclipse freuen dürfen.

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Stiftemäppchen pattydoo
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Stiftemäppchen pattydoo

 

Merry Christmastree

Die Zeit rast nur so dahin. Jetzt ist schon der 8. Dezember, in etwas mehr als 2 Wochen kommt das Christkind, der Weihnachtsmann und wer sich sonst noch so den Job als Geschenkebringer teilt.

Weil auch Judith weiß, wie eng es werden kann, hatte sie bereits im Herbst zum Probenähen aufgerufen. Ein Wandbehang sollte es werden, ca. 1 Meter x 1 Meter. Mit Applikationen. Und Kreisen. Appli hatte ich noch nie, also los. Kreise? Rund und schief kann ich nur unabsichtlich, also musste ich mir eine Alternative suchen. Stoff hatte ich schon in Form von Precuts von Makini, aber nur als Charm Pack und Fat Quarter.

Jetzt rauchte mir der Kopf und ich habe hin und her überlegt, bis schlussendlich das dabei herauskam:

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Keine Kreise, sondern Achtechte. Sehen fast so aus, aber ich kann gerade nähen. Alle Maße halbiert, so entsteht ein süßer kleiner Wandbehang von der Größe eines Fat Quarter, also 50 x 60 cm, pi mal Daumen.

Hier gibt´s die Anleitung – ein Freebie übrigens (das finde ich so toll, wenn einem Wissen so völlig frei mitgeteilt wird, aber rüberhüpfen und „Danke“ sagen)

Und hier die Ergebnisse meiner Nähkolleginnen

Zum Schluss noch ein paar Detailaufnahmen, denn wie zufällig bin ich über meine Weihnachts-Schnickschnack-Kistchen gestolpert und habe noch ein paar Pailletten und Glöckchen aufgenäht. Gequiltet ist übrigens nur rudimentär zwischen den einzelnen Reihen.

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Ein Tannenbäumchen habe ich auch noch gefunden:

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RaFleLoKa

Häh? Was? Ist doch ganz einfach – RAglan-FLEdermaus-LOop-KApuze.

Elena von b.e.geistert hatte zum Probenähen ihres neues Shirts aufgerufen und ich durfte auch hier mitmachen – Gardemaße sei Dank…

Aber was war das dieses Mal eine Hängepartie. Die Mädels hauten ein tolles Ding nach dem anderen raus und ich hatte Schiss. So richtig Schiss. Denn Riesenbündchen, die fast schon Minirockausmaße annehmen, sind ja nun nicht unbedingt für große Größen geeignet. Ein Brauereipoppes muss auch nicht noch besonders betont werden. Irgendwann habe ich dann doch Mut gefasst und meinen geheiligten Marienkäferstoff angeschnitten.

Jetzt dreht ´se völlig ab, oder? Marienkäfer!! Ja, ich mag die – seit Kindergartentagen. Bei Herberttextil gab es sie für 3,95 Euro den Meter, und mal ganz ehrlich – das muss man doch mitnehmen!!

Also lange Rede, kurzer Sinn: Mein Marienkäfer-Raglan-Fledermaus-Loop-kurzes-Bündchen-Shirt – tadaaaaaaaaaa!

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Marilyn

Nein, nicht Marilyn Monroe, sondern Marilyn von Kreativhund. Jana hatte zum Probenähen aufgerufen und dank meiner „barocken Formen“ durfte ich mitmachen. Der Schnitt geht nämlich bis Größe 58, aber ich konnte meine UP-Kaufgröße 56 nähen – wenn das nicht g..l ist. Es geht nämlich auch andersrum und das kann ich was leiden *hmpf*.

Auf jeden Fall haben wir Mädels zig Shirts, Tuniken, Hoodies und sogar Kleider genäht. Mit Kapp-, kurzen, 3/4- und langen Ärmeln. Und mit Teilungen. Das war Spaß ohne Ende – ohne den eigentlichen Sinn, die Passformverbesserung,  aus den Augen zu verlieren. Der Schnitt ist die eierlegende Wollmilchsau…

Ich habe jetzt 3 neue Teilchen im Schrank und liebe sie. Und ich musste kein Bündchen nähen, das wird nämlich alles mit Beleg gemacht. Ich erwähnte ja, dass ich mit Bündchen noch auf Kriegsfuß stehe und noch geringfügig üben muss… And here they are:

Mein Schnäppchen-Shirt mit Baumwoll-Jersey von Herbert Textil.

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Mein Ich-brauch-noch-was-fürs-Konzert-weil-die-Bluse-ist-zu-klein-Shirt mit Jersey von Homemade-by-Steffi

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Und eine herrlich kuschelige Tunika aus einem Strick-/Sweatstoff von Sweet Home, mein örtlicher Stoffladen.

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